Arth vereint Emby, Jellyfin und Plex in einem nativen Apple-Client

Ein Entwickler hat Arth bei TestFlight eingereicht: eine iOS- und tvOS-App, die Plex-, Emby- und Jellyfin-Bibliotheken mit einem legalen IPTV-Abo, Direct Play und einem Sports Hub verbindet.

Ein Entwickler hat eine neue App namens Arth bei TestFlight eingereicht. Sie richtet sich an Leute, die mehr als einen Medienserver betreiben und einen einzigen nativen Client auf Apple-Geräten wollen. Im Ankündigungspost auf r/jellyfin erklärt der Autor die Motivation ganz offen: Er wollte alle seine Medienserver plus sein IPTV-Abo in einer App, die sich auf Apple-Plattformen nativ anfühlt. Arth zielt auf iOS und tvOS und verbindet sich mit Plex-, Emby- und Jellyfin-Servern.

Was die App bietet

Laut dem Post sind die wichtigsten Verkaufsargumente:

  • Direct Play zuerst. Arth soll Remux-Dateien direkt abspielen und die gängigen Mediencontainer unterstützen, sodass in normalen Fällen kein Transcoding nötig sein sollte.
  • FEL-Wiedergabe (experimentell). Titel mit einer FEL-Schicht sollen abspielen, der Autor kennzeichnet das aber ausdrücklich als experimentell.
  • Live-TV mit anpassbarem Puffer. Je nach Anbieter kannst du einen kleineren oder größeren Puffer wählen, um Lastspitzen zu überbrücken. Der Autor behauptet außerdem, dass der iOS-Live-TV-Player kühl bleibt und die Server-Wiedergabe ebenfalls, außer bei einem Remux.
  • Sports Hub. Du kannst Teams folgen, Hinweise vor Spielen erhalten und sehen, welche Spiele deiner Teams gerade laufen.
  • Tracking und Requests. Trakt, Simkl und Mdblist werden unterstützt, um Wiedergaben im Blick zu behalten, und fehlende Medien lassen sich direkt über seerr anfragen.
  • Bibliotheksverwaltung. Große Bibliotheken sollen schnell laden, und du kannst wählen, welche Bibliotheken und IPTV-Kategorien angezeigt oder ausgeblendet werden.

Der Autor schreibt, dass mehr als ein Monat in den Sports Hub geflossen ist und einige weitere UI-Ideen wegen Lizenzproblemen verworfen wurden. Der Post nennt weder Preis noch Release-Datum noch eine öffentliche App-Store-Version; das Testen wird über Discord und TestFlight organisiert.

Wen das betrifft

Am wichtigsten ist das für Self-Hoster, die eine Mischung aus Servern betreiben, zum Beispiel Jellyfin zu Hause plus eine Emby- oder Plex-Instanz anderswo, und die nicht drei Apps auf einem Apple TV jonglieren wollen. Es ist auch für alle relevant, die ihre eigene Bibliothek mit einem lizenzierten IPTV-Abo kombinieren und beides an einem Ort haben möchten.

Einordnung für Self-Hoster

Ein sorgfältig gemachter nativer Client, der alle drei großen Server anspricht, ist eine willkommene Ergänzung, und der Fokus auf Direct Play ist die richtige Priorität: weniger Transcodes bedeuten weniger CPU-Last auf der Kiste im Schrank. Bleib trotzdem realistisch, solange die App in TestFlight ist, und teste sie mit deinen eigenen Dateien, bevor du dich darauf verlässt. Zwei praktische Punkte: Die FEL-Unterstützung ist ausdrücklich experimentell, prüfe die Wiedergabe also lieber selbst, statt sie vorauszusetzen; und füttere die IPTV-Seite nur mit einem Abo, für das du lizenziert bist, denn die App ist nur ein Player. Wenn du neben deinem Server auch Jellyfin-Plugins betreibst, lohnt sich vielleicht ein Blick auf unsere Jellyfin-Produkte, während du den Client bewertest.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung auf Grundlage unserer Produktdokumentation oder der aufgeführten Quellen verfasst und vor der Veröffentlichung automatisch geprüft.

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